Sonnegrund – Haus für Betagte, Kirchberg (SG)

Weiterbauen im Bestand / Verdichtung / Umbau während des laufenden Betriebs / energetische Sanierung / 

Die bestehende Anlage der Pflege­einrichtung Sonnegrund befindet sich am östlichen Rand des Dorfes Kirchberg. Sie wird von drei Seiten durch die umgebende Be­bauung gefasst und öffnet sich zu den west, südwestlich angrenzenden Grünflächen sowie einer Land­wirtschaftszone hin.

Das Projekt sieht eine Weiterentwicklung sowie eine teilweise Neu­gestaltung innerhalb der Gesamt­anlage an zwei Positionen vor: Der bestehende Pflegetrakt wird an zwei Seiten erweitert.­ Durch diese Ergänzung entstehen zwei gleichwertige, T-förmige Baukörper die optimal gegen Süd,- Südwesten ausgerichtet sind und die gegebene Dachgeometrie selbst­verständlich fortführen. Die ehemalige Heim­leiterwohnung wird bis auf das EG-Niveau zurück­gebaut und durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. Mit dieser Mass­nahme kön­nen grundlegende, strukturelle Probleme behoben und das Gebäud­e­ensemble in eine volumetrische Gesamtheit gebracht werden.

Im architektonischen Ausdruck nehmen die beiden Erweiterungs­flügel vorgefundene Elemente zeitgemäss interpretiert auf und bildet mit den Bestandesteilen der Anlage ein harmonisches Gebäude­ensemble. Der Ersatz­neubau des Heimleiter­hauses orientiert sich in seiner Ausgestaltung an Elementen der um­gebenden Gebäude und bekommt ein neues Fassaden­kleid.

Die Toggenburger Schindeln werden modern interpretiert: grosse Metallrauten reflektieren die grüne Umgebung und geben der Anlage auf einfache Art ein neues repräsentatives Gesicht. Der Ersatz­neubau ist Ankunftsort für die Bewohner, Besucher und die Öffentlichkeit.

Verfahren Selektiver Projektwettbewerb, 2. Rang ex aequo, nach Überarbeitung
Jahr WB 2022
Bauherrschaft Sonnegrund – Haus für Betagte
Baukosten k.A.
Leistungen Wettbewerb
Bearbeitung GEBHARD/HOFFMANN zusammen mit Anaïs Architektur

Visualisierung und Pläne

sonnengrund 010

Queransicht

Situation

Grundriss EG

Ostseite

Schnittperspektive

sonnegrund 01 fassade

Fassadenkleid

Die Toggenburger-Schindeln werden modern interpretiert: grosse Metallrauten reflektieren die grüne Umgebung und geben der Anlage auf einfache Art ein neues repräsentatives Gesicht.

Das neugestaltete Eingangsfoyer sowie punktuelle Aufweitungen in den Korridoren der Geschosse laden zum verweilen und zum Dialog ein.